Ubud

Ubud liegt knapp 30 km nordöstlich von Denpasar und gilt als das kulturelle Zentrum Balis.

Anreise

Für die Anreise bieten sich je nachdem wo du dich auf der Insel befindest mehrere Möglichkeiten.

Möglichkeit eins: Mit einem der Blue Bird Taxis, diese verkehren hauptsächlich in Denpasar, Kuta und Seminyak. Besteh auf alle Fälle auf einen eingeschalteten Taxameter.

Möglichkeit zwei: Bestell dir ein Uber. Hier ist der Fahrpreis von vorneherein festgelegt und muss nicht mühsam verhandelt werden.

Möglichkeit drei: Mit einem privaten Fahrer. Diese Fahrer werden dich überall ansprechen um dir Ihre Dienste anzubieten. Nicht die schlechteste Alternative und durch hartnäckiges Verhandeln bekommst du einen guten Preis.

Möglichkeit vier: Mit dem Kleinbus. Von manchen Regionen der Insel fahren Kleinbusse nach Ubud. Wenn du alleine oder zu zweit reist vermutlich die günstigste Alternative.

Unterkunft

Für unseren Aufenthalt haben wir uns für eine Airbnb Wohnung entschieden, diese lag Innerhalb des Sayan Terrace Resorts. Durch diese Konstellation konnten wir sämtliche Annehmlichkeiten des Hotels inkl. Pool und Frühstück nutzen. Das Hotel liegt rückseitig im Dschungel und bietet schon beim Frühstück einen Atemberaubenden Blick auf den grünen Dschungel und die Berge im Hintergrund.

schöner kann der Ausblick beim Frühstück fast nicht mehr sein


obwohl der Pool eiskalt war, einfach nur paradiesisch

Aktivitäten

Kochkurs

Schon lange wollten wir einen Kochkurs machen, in Ubud hatten wir nun endlich die Gelegenheit dazu. Die meisten Kochkurse werden am Vormittag oder am Nachmittag durchgeführt. Wir haben uns für den Nachmittagskurs entschieden, da wir so einen entspannten Vormittag verbringen konnten. Um halb drei wurden wir an unserer Unterkunft abgeholt und sammelten die anderen drei Teilnehmer ein. Insgesamt waren wir damit 7 Teilnehmer und hatten somit eine sehr überschaubare Gruppe. Zwischen den unzähligen Anbietern haben wir uns für die Kettut´s Bali Cooking Class entschieden, ganz einfach weil uns das Menü so gut gefallen hat.

Auf dem Menü standen: Eine Basisgewürzmischung aus 17 Zutaten, eine Erdnusssauce, Hühnchensuppe, Mie Goreng, Hühnchen Spieße, Balinesischer Fisch im Bananenblatt, Hühnchen in Kokosnussmilch, Bananen in Palmzucker mit nicht selbstgemachtem Vanilleeis.

frische Zutaten

und alles muss geschnitten und vorbereitet werden

Ketut hat uns zuerst alle Zutaten erklärt und probieren lassen und dann jeden Schritt genau erklärt. Bevor es ans kochen ging hieß es aber zuerst schneiden was das Zeug hält. Für jeden Gang wurden die Zutaten geschnitten und auf Schälchen und in Tellern zur Seite gestellt. Dann ging es mit der Herstellung los. Für die Erdnussause haben wir Chilli, Zwiebeln, Knoblauch, Palmzucker und Erdnüsse im Mörser zu einer Paste verrieben und später mit Sojasauce, Kokosmilch und Brühe aufgekocht. Wir waren von dem Ergebnis absolut begeistert, wir müssen uns wirklich loben, die Sauce ist uns 1a gelungen!!! 🙂

aus diesem „Klumpen“…

… wird eine sehr leckere Erdnusssauce

Anschließend haben wir Hühnchen gebraten, Fisch in Bananenblätter gewickelt und parallel die Suppe kochen lassen. Für den perfekten Geschmack wurde das Hühnchenfleisch für die Spieße ordentlich mit Knoblauch, Zwiebeln und Sojasauce bedeckt und anschließend immer drei Stücke Fleisch auf einen Spieß gesteckt. Wesentlich schneller zubereitet war das Mie Goreng, dennoch ist das eine unserer Lieblingsspeisen seitdem wir auf Bali sind.

bei der Arbeit 🙂

Ketut der Koch hatte immer beste Laune, und hat uns mit seinem Lachen einfach angesteckt. Das Kochen hat unter seiner Anleitung sehr viel Spaß gemacht und es war ein wunderbarer kurzweiliger Abend. Die Rezepte werden wir zu Hause auf jeden Fall nachkochen und hoffen dass uns das alles noch so gelingen mag.

Affenwald

Fast schon zu einem Pflichtprogramm während des Aufenthaltes in Ubud zählt der Besuch im Affenwald. Der Eintritt kostet 50000 Rupiah (3,40€) Zur besseren Orientierung könnt Ihr hier auch eine Übersichtskarte nicht Deutsch erhalten. Auch hat man die Möglichkeit Bananen zum Füttern der Affen zu kaufen. Die Bananen werden auch dafür verwendet ein Bild mit einem Affen auf der Schulter zu bekommen. Die Banane in die Hand nehmen, Arm ausstrecken und schwupps hast du einen Affen auf dir sitzen. Wir benötigten keine Bananen, die Affen sind einfach so auf uns gesprungen und wollten am Rucksack unser Reisemaskottchen, unsere Schildkröte klauen. Lass unbedingt alles zu Hause was glitzert, rumbaumel, zu essen oder sonstige zu greifen ist. Der Wald ist sehr schön angelegt und es gibt viele Wege, Fütterungsstationen und natürlich unzählig viele Affen in allen Größen. Während unserer Reisen haben wir schon oft Affen gesehen, unter anderem im Monkey Cave in Thailand oder in den Wäldern von Kambodscha und wussten daher dass Affen sehr aufdringlich und aggressiv sein können. Andere Besucher hielt dies aber nicht davon ab den Affen zu nahe zu kommen um an ein besseres selbige zu kommen. Wir fanden den Besuch sehr schön, dennoch waren wir froh als wir wieder weg waren, zumal die Affen sogar noch den Rollersitz von Ingrid und Harald angeknabbert hatten.

Affenwald

Reisterassen

Die berühmten Tegallalang Reisetrassen kennst du sicher schon von Fotos. Vermutlich will jeder der in Bali ist einmal Reisterrassen sehen. Du kannst sogar einen kleinen Spaziergang durch die Terrassen machen, folge dazu einfach den vielen Pfaden zwischen den Feldern.

vor den Tegallalang Reisterassen

Aber Achtung! Wir wurden gleich mal ordentlich zur Kasse gebeten und sollten pro Person 100000 Rupiah (6,75€) bezahlen. Jedoch nicht an einer offiziellen Kasse, sondern einfach von einem Ordner am Straßenrand. Das war uns doch etwas zu viel, zumal es sein kann dass man während des Spaziergangs noch ein bis zweimal zur Kasse gebeten wird. Es gibt auch die Möglichkeit von der Straße aus, oder von einem der vielen Warungs die Reisfelder zu überblicken. Falls du länger in Bali bist würden wir dir sowieso empfehlen die Reisetrassen in Amed anzuschauen. Hier sind kaum Touristen und zudem kann man dort wunderbar schnorcheln. Hier kann du unseren Bericht zu Amed nachlesen.

Kaffee und Kakaoplantage

Auf dem Weg zum Pura Tirta Empul hatten wir kurz angehalten um ein paar Bilder zu machen. Kaum angehalten stoppte neben uns ein junger Balinese und es begann das übliche Geplänkel „where you going?“ „where are you from?“ Als wir antworteten dass wir aus Deutschland kommen, begannen seine Augen zu leuchten. Er würde bald  zusammen mit einem Freund nach Hamburg gehen um für mehrere Monate auf der Aida zu arbeiten. Er riet uns dann unbedingt zu den Kaffee und Kakaoplantagen in der Nähe zu fahren. Als er mit seinen Erklärungen nicht weiter kam beschloss er kurzfristig uns dort hinzufahren.

Dort angekommen kamen wir nicht umhin anzusprechen ob er hierfür Geld erwarten würde. Würde er nicht, er sei froh auf diesem Weg sein Englisch verbessern zu können. So betraten wir gemeinsam die Plantage, vorbei an zahlreichen Früchten und anderen nützlichen Gräsern erreichten wir das Herzstück – die Rösterei. Hier wird 1 kg Kaffee eine Stunde über dem Feuer geröstet. Anschließend durften wir bei einem Blick auf die ganze Anlage einmal das komplette Sortiment an Tee und Kaffee testen. Als besonderes Schmankerl konnten wir hier den Kopi Luwak Kaffee testen, normalerweise ein teures Vergnügen hier mit 50.000 Rupiah (3.30€) pro Tasse aber bezahlbar. Beim anschließenden Einkauf im angeschlossen Shop konnten die Favoriten dann auch gleich erstanden werden

Ananas

Kakao

Unsere Zufallsbekanntschaft hatte sehr viel Spaß uns durch die Plantage zu führen und nebenbei etwas deutsch zu lernen

wir probieren uns durch 15 verschiedene Getränke

Pura Tirta Empul

Einer der heiligsten und wichtigsten Tempel in Bali ist der Pura Tirta Empul. Hier erlebten wir am Parkplatz eine Premiere, der Parkplatzwächter wies uns doch tatsächlich daraufhin keinen Sarong kaufen zu müssen sondern am Eingang einfach einen leihen zu können. Der Tempel kostet 30.000 Rupiah Eintritt (2€) und wie oben erwähnt kann ein Sarong geliehen werden. Dieser ist Pflicht und ohne kannst du die Anlage nicht betreten. In diesen Hindu Tempel pilgern die Gläubigen hauptsächlich um sich an dem heiligen Wasser, das aus den 13 kunstvoll gestalteten Düsen kommt, zu reinigen. Jeder Düse wird eine andere Funktion zugeschrieben. Im Normalfall wird vorne begonnene und sich nach hinten durchgearbeitet, hier kann es dann schon zu Wartezeiten kommen. So war es schade zu sehen dass einige Touristen sich vordrängeln nur um an einer freien Düse das perfekte Foto machen zu können. Neben den Düsen befinden sich dort noch weitere Wasserbecken, eines mit den gigantischsten Kois die wir je gesehen haben.

Verabschiedung

Wir haben zwei wunderschöne Wochen mit Chris Mama und Harald verbracht. Aber leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und so ist es nun an der Zeit „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Für uns geht es weiter nach Nusa Penida, Ingrid und Harald fliegen wieder nach Hause um den alltäglichen Pflichten nachzugehen. Vielen Dank dass ihr zwei Wochen mit uns gereist seid und in einem halben Jahr sehen wir uns ja schon wieder.

Bitte folgt und liked uns

1 thought on “Ubud”

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