Fazit Kambodscha

Unsere Zeit in Kambodscha neigt sich dem Ende zu, Zeit für das bekannte Fazit.

Die Vergangenheit hat es nicht gut mit Kambodscha gemeint, die Geschichte ist natürlich nicht vergessen, aber es schaut zwischenzeitlich zuversichtlich in die Zukunft. An vielen Ecken ist der Aufbruch deutlich zu spüren.

Die Einreise für Deutsche Staatsbürger ist dank Visa on arrival denkbar einfach, für offiziell 30 $ erhaltet Ihr ein Visum für 30 Tage. In der Praxis sind je nach Grenzübergang eher bis zu 35 $ gängig.

Zu sehen, machen und Erleben gibt es hier vieles. Angefangen mit dem wahnsinnig beeindruckenden Tempelkomplex Angkor, in dem du stundenlang in alten Tempeln herumklettern kannst. Auf den Killing Fields kannst du still für dich in die traurige Geschichte eintauchen oder auf Rabbit Island in einer Hängematte relaxen.

Die Einheimischen können zu den freundlichsten in Südostasien gezählt werden. Die meisten haben immer ein Lächeln parat, viele sprechen passables bis gutes Englisch.
Aufdrängen tut sich hier niemand, auch bei Tuk Tuk Fahrern oder Ticketverkäufern genügt ein einfach Kopfschütteln. Kinder winken und rufen an jeder Straßenecke ein freundliches Hallo zu.

Vorankommen ist hier ganz leicht. Die Straßen sind gut ausgebaut, der Verkehr moderat und durch einen gut ausgebauten Nahverkehr sind die gewünschten Ziele schnell zu erreichen. Hier sind die Preise meist moderat.

Leider fehlt das Verständnis für eine saubere Umwelt nahezu vollständig. Das Plastikproblem hier ist allgegenwärtig, oft liegen am Straßenrand oder am Strand bergeweise Plastikmüll.

Vor allem die Preise in den Städten steigen und stehen leider oftmals in keiner Relation mehr, während auf dem Land Armut herrscht.
Wie an anderer Stelle schon einmal erwähnt möchten wir nicht in Dorms schlafen und legen Wert auf ein sauberes Doppelzimmer. Dieses war aber in den großen Städten für unter 20 Euro kaum zu bekommen. In ländlichen Gebieten haben wir dagegen richtig große Doppelzimmer für 13 $ gefunden, sodass wir im Schnitt bei 20€ pro Nacht waren.
In allen, auch den günstigeren Unterkünften ist das WLAN gratis und von guter Qualität bzw. starkem Signal.

Das Preisniveau für das Essen ist deutlich höher als wir es bisher in Südostasien gewohnt waren. Die Bekannten Garküchen finden sich hier eher selten, so blieb oftmals nur der Gang ins Restaurant, wo die Preise für einfache Hauptgerichte nicht selten zwischen 6 und 8 $ liegen.
Dafür ist die einheimische Küche eine der besten der bisherigen Reise, besonders vom Lok Lak konnte Chris nicht genug bekommen.
Solltest du eine Vorliebe für Meeresfrüchte haben findest du in Kep ein Eldorado an frischem Fisch und Krustentieren.

Wir haben im Durchschnitt 56€ pro Tag für 2 Personen ausgegeben.

Wir können dir nur dazu raten diesem Land eine Chance zu geben. Wie anfangs schon erwähnt ist Kambodscha im kommen und das Preisniveau steigt besonders in den Städten stetig an. Auf dem Land hast du dennoch die Chance das richtige Kambodscha zu finden und zu erleben.

Wenn du mit dem Gedanken spielst hierher zu kommen lass dir besser nicht Zuviel Zeit.

Bitte folgt und liked uns

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