Fazit Laos

Mit relativ wenig Erwartungen sind wir in dieses Land eingereist. Das liegt zum einen daran, dass dieses Land noch nicht so erschlossen und auch noch nicht so im Blickfeld des Massentourismus liegt. Umso mehr haben uns das Land und die Leute überrascht und begeistert. 

Direkt nach der Grenzüberquerung fiel uns als erstes der entspannte Straßenverkehr auf, kein drängeln, kein Hupen. 

Die Laoten haben wir als zurückhaltend und sehr freundlich kennengelernt. Natürlich werden einem auch hier Tuktuks und Touren angeboten, nach einem netten Nein oder Kopfschütteln wird dies aber akzeptiert. Dies war eine Erholung nach unseren Erlebnissen in Vietnam.

Sehenswürdigkeiten für den Massentourismus gibt es nur wenige. Und selbst an diesen waren wir oft die einzigsten Besucher. Ausflüge nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ in die Umgebung der Städte lohnen sich dennoch. Mit dem gemieteten Roller lassen sich hier noch völlig unerschlossene Gebiete erkunden. Dementsprechend sind aber auch die Straßen die abseits der Hauptverkehrsrouten liegen eher als Schlaglochpisten zu bezeichnen. Oft gibt es nur wage Wegbeschreibungen oder Beschilderungen. Aber genau das hat uns die abenteuerlichsten und schönsten Touren beschert.

Satt wird in Laos jeder, die Küche ist ein Mix aus vielen verschiedenen Kulturen. Vom einfach belegten Baguette bis hin zum deutschen, indischen oder italienischen Lokal findet man hier alles. Die besten Baguettes haben wir in Luang Prabang in der Nähe das Nachtmarkts gefunden, sehr zu empfehlen sind die mit Avocado.

Die Fortbewegung von A nach B mit öffentlichen Verkehrsmitteln stellt kein Problem dar, allerdings benötigt man aufgrund der teilweise schlecht ausgebauten Straßen etwas mehr Zeit.

Sehr überrascht waren wir von der einfachen Unterkunftssuche vor Ort. Wir haben die Unterkünfte nur vorab gebucht wenn wir sehr spät an einem Ort ankamen. Das hatte den Vorteil, dass wir uns die Zimmer anschauen konnten und zudem war der Preis vor Ort immer mindestens 50% billiger als über die gängigen Buchungsplattformen. 

Die billigste Unterkunft (ein Bungalow auf den 4000 Islands) hat uns pro Nacht 5,70€ gekostet. Im Durchschnitt haben wir für ein großes, sauberes Doppelzimmer mit Klimaanlage in guter Lage 16€ bezahlt. 

Am Tag haben wir Durchschnittlich 41€ benötigt.

„Laos ist ein Land von beeindruckender Schönheit, auch wenn die Zahl der Sehenswürdigkeiten gering erscheint. Hier gibt es kein Angkor war, keine Halong Bucht oder blütenweiße Strände. Laos ist ein gesamt Erlebnis.“

Diesem Fazit aus dem Stefan Loose Reiseführer können wir voll zustimmen.

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