Luang Prabang – Bergbesteigung – neue Reisepläne und Regenwetter

Nach der gut achtstündigen Fahrt von Phonsavan in die laotische Stadt  Luang Prabang fühlten wir uns wie ein James Bond Martini -geschüttelt nicht gerührt

Die Straßen hier sind ein echtes Erlebnis, tiefe Schlaglöcher und ab und an fehlen mehrere hundert Meter Straßenbelag und die Fahrt geht auf rotem Lehm weiter.

Der Fahrstil ist das komplette Gegenteil zu Vietnam. Kein Gehupe, kein Gedränge und es existiert eine Vorfahrtregelung.  Es wird hier sogar angehalten wenn man über den Zebrastreifen läuft!

Die Stadt und die Tempel können problemlos zu Fuß erkundet werden. Touristenfallen oder zahlreiche Aktivitäten fehlen praktisch gänzlich, stattdessen laden Bars am Mekong zum Verweilen ein. An jeder Ecke gibt es leckere Fruchtshakes und prall gefüllte Sandwiches um den Hunger zu stillen.

Ab 17:00 Uhr spielt sich das Leben auf dem Nachtmarkt ab. Hierfür wird eine komplette Straße für den Verkehr gesperrt und es reihen sich auf beiden Straßenseiten Stand an Stand.

Die frischen Sandwiche sind sehr lecker

Der Nachtmarkt bei Regenwetter

Leider hatten wir an allen Tagen regnerisches Wetter was unsere Aktivitäten erheblich eingeschränkt hat.

Für die Besteigung des Phou Si Berges mit seinen 329 Stufen hat es dennoch gereicht. Von oben hat man einen phänomenalen Blick auf den Mekong und Luang Prabang.

Ebenfalls findet sich dort der Fußabdruck Buddhas und ein Kloster am Fuße des Berges.

Aussicht vom Phou Si

Das Regenwetter haben wir aber gut genutzt und unsere Reisepläne modifiziert. Wir kürzen Laos und Kambodscha um ein paar Tage und verbringen dafür mehr Tage in Singapur und Malaysia. Auf Singapur freuen wir uns besonders.

Bereits morgen in aller Frühe Reisen wir wieder einmal per Minibus in 6-8 Std nach Vang Vieng.

Diese Stadt hatte bis vor einigen Jahren keinen besonderen Ruf, da sich hier die Backpacker zu Alkohol und Drogenexzessen getroffen haben. Nach etlichen Todesfällen hat die Regierung dem Treiben ein Ende gesetzt die meisten Bars am Fluss abreissen lassen und die Drogengesetze verschärft.

Was geblieben ist, ist aber die Möglichkeit sich einen aufgeblasen LKW Schlauch zu mieten und damit den Fluss hinabzutreiben. Dies kann je nach Strömung bis zu vier Stunden dauern, Stopps an den Bars an denen man sich per Bambusrohr einholen lassen kann nicht miteingerechnet.

Wir sind selbst schon sehr gespannt und werden berichten.

Bitte folgt und liked uns

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.