Wochenendtrip Paris

Ganz unverhofft hatten wir auf der CMT Tickets für die Zugfahrt mit dem TGV nach Paris gewonnen. Unser Wochenendtrip Paris war wunderschön, interessant aber auch ziemlich kalt.

Anreise

Der TGV fährt von Stuttgart aus in 3:10 Stunden nach Paris, Tickets gibt es bereits ab 39,90€. Um das Wochenende bestmöglichst ausnutzen zu können bietet es sich an am Samstag den ersten Zug morgen um 7 Uhr zu nehmen und am Sonntag gegen Abend, in unserem Fall um 18 Uhr wieder zurück zu fahren.
Bereits am Freitag Abend sind wir nach Stuttgart aufgebrochen und verbringen die Nacht bei Chris Patentante, die in Böblingen wohnt. Um 5.15 Uhr  klingelt der Wecker, dabei sind wir doch noch so müde. Nach einem Frühstück bringt uns Jürgen, der bereit war aufzustehen, auf den Bahnhof nach Stuttgart.
Die Zugfahrt ist sehr angenehm, der TGV kam sogar 2 Minuten früher in Paris an.

Unterkunft

Das gebuchte Hotel Timhotel Paris Gare de l´Est war lediglich 600m vom Bahnhof entfernt und nachdem wir in die richtige Richtung gelaufen sind war es dann ganz einfach zu finden. Wir hatten zuerst noch eine Ehrenrunde um den Bahnhof gedreht:-) Zwar konnten wir jetzt noch nicht auf unser Zimmer, aber das Gepäck sind wir losgeworden und der Stadterkundung stand somit nichts mehr im Weg.
Als wir am Abend auf unser Zimmer gingen waren wir etwas überrascht. Die Zimmer sind sehr klein, es gibt nur einen winzigen Spalt neben dem Bett und auch das Badezimmer und die Dusche sind nichts für übergewichtige Menschen. Aber durch die gute Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und für eine Nacht war es trotzdem ideal.

Transport vor Ort

Am Bahnhof haben wir uns ein  2-Tages Ticket für die Metro besorgt, welches definitiv lohnenswert ist. Dann ging es los, ab in die Metro und auf ins Vergnügen.

Sightseeing

Notre Dame

Erster Stop war das berühmte Notre Dame. Eigentlich wollten wir auf die Türme hochgehen, aber aufgrund der langen Schlange und einem stolzen Preis von 10 Euro pro Person haben wir dann spontan verzichtet.


Louvre

Der Louvre ist das drittgrößte Museum der Welt und lockt jährlich etwa zehn MillionenBesucher an. 15 € kostet der Eintritt, kleiner Tipp: in der Nebensaison kommst du jeden ersten Sonntag im Monat sogar ganz umsonst rein. Wir sind ja so gar keine Museumsgänger und haben uns aufgrund unserer knappen Zeit nur kurz im Außenbereich und im Besucherzentrum umgeschaut.

Triumphbogen

Nachdem wir am Louvre waren haben wir einen längeren aber sehr schönen Spaziergang über die Champ elysees bis zum Triumphbogen gemacht.

Die Beine wurden zwischendurch müde und und ein Hungergefühl machte sich auch deutlich bemerkbar, also Zeit für eine Stärkung in einem Café.

Eifelturm

Natürlich gehört der Eiffelturm bei jedem Paristrip zum absoluten Pflichtprogramm. Wir hatten uns schon vorab Tickets gekauft, was sich angesichts der langen Warteschlangen als seine ehr gute Entscheidung erwies. Der einzige Nachteil beim online buchen ist, dass wir uns auf eine Uhrzeit festlegen mussten. Die Tickets konnten wir ganz einfach online zu Hause buchen und haben uns auf 16 Uhr festgelegt.  Bevor wir reingelassen wurden, wurde der Rucksack und die Handtasche durchleuchtet. Nachdem auch die Jacken noch einer gründlichen Prüfung unterzogen wurden, ging es schließlich durch eine weitere Sicherheitsschleuse Richtung Aufzug.

Zusammen mit 48 anderen Personen ging es mit dem Aufzug in die 2. Etage. Die Höhe war schon recht beeindruckend. Wir wollten aber direkt weiter auf die 3. Etage, schließlich wollen wir ganz nach oben. Um in die 3. Etage zu kommen mussten wir für einen anderen Aufzug anstehen. Die Warteschlange war schon ganz ordentlich und nach ca. 30 Minuten wurden wir dann mit einem wesentlich kleineren Aufzug bis ganz nach oben gebracht. Die Fahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit und die Höhe war jetzt richtig beeindruckend. Oben haben wir erstmal die Jacken zugemacht, den Schal umgewickelt und die Mütze aufgezogen, brrrr ganz schön kalt hier auf 280 Meter Höhe.

Oben gibt es 2 Etagen, die untere ist mit Glasscheiben versehen und somit auch ein wenig wärmer, da wir vom Wind geschützt waren. Um einen freien Blick zu bekommen mussten wir noch ein paar Stufen hoch gelaufen. Die Aussicht ist beeindruckend und macht bei schönem, warmen Wetter bestimmt nochmals etwas mehr Spaß.

Jetzt mussten wir uns erst einmal aufwärmen und brauchten auch eine Stärkung und das Hardrockcafe Paris ist unser Ziel. Wiedereinmal haben wir zuerst die Gegend erkundet, na gut, man könnte auch sagen wir haben uns verlaufen 🙂
Leider war kein Tisch frei, also wurde uns ganz nach amerikanischem Prinzip ein Piepser in die Hand gedrückt, der uns nach 10 Minuten mitgeteilt hat, das jetzt unser Tisch frei ist.
Wie immer wurden wir sehr freundlich bedient und geschmeckt hat es auch, wir sind happy.
Frisch gestärkt und ziemlich Platt von dem langen Tag, den vielen Eindrücken und den gelaufenen Strecken haben wir unser Hotelzimmer bezogen. Unser erster Eindruck war ungefähr ähm ja, recht übersichtlich. Tür auf, da steht das Bett, links 20 cm Platz, rechts das Fenster. Hinter dem Bett ein Kleiderschrank und daneben die Badtür. Sagen wir mal so, in diesem Zimmer sollte man nicht zu viele Kilos auf den Rippen haben, denn alles ist sehr beengt. Es ist aber sauber und für eine Nacht völlig ausdeichend, eigentlich wollen wir sowieso nur schlafen. Wir lassen den Abend ganz entspannt ausklingen und freuen uns auf den Schlaf der Gerechten.
Morgens werden wir durch die anderen Hotelgäste geweckt, so gut die Isolierung der Fenster ist, so mies ist aber die Isolierung der Zimmer. Naja um 8 Uhr kann man ja auch mal wach werden und so gehen wir Frühstücken. Das Frühstück bietet alles was man braucht und ist für uns zufriedenstellend. Unser Gepäck durften wir den restlichen Tag im Hotel abgegeben.

Pure Lachaise

Den Sonntag haben wir unter anderem dazu genutz den größten Friedhof von Paris, den Pure Lachaise anzuschauen, wo unter anderem auch das Grab von Jim Morrison ist. Der Friedhof ist beeindruckend, nicht nur wegen seiner Größe  und so ganz anders wie die deutschen Friedhöfe.

Den restlichen Tag haben wir genutzt uns treiben zu lasen und einfach durch Paris zu schlendern und die Endrücke auf uns wirken zu lassen.

Im Hotel haben wir dann unser Gepäck geholt und schon ging es mit dem TGV zurück in die Heimat.
Es waren 2 schöne aber auch anstrengende Tage und leider war es sehr kalt, die Sonne hat sich gut versteckt.

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